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willkommen auf meiner website

Ich heiße Annabelle Mary Konczer bin 34 Jahre alt und lebe in Wien. Hier werde ich dir verraten wie ich als Wettkampfathletin trainiere, mit welcher Ernährungsform ich meine Leistung verbessern konnte und wie mir das Mentaltraining bei der Erreichung meiner Ziele und sportlichen Erfolge behilflich ist. 

Egal ob du nun ein absoluter Hobby- oder ambitionierter Wettkampfathlet bist, ich glaube du wirst von meinen Geschichten und Erfahrungen profitieren können und hoffe, dass du das ein oder andere für dich Richtige herausziehen kannst. Denn es gibt nach wie vor keine Geheimnisse, sei es im Training oder in der Ernährung.

 

Meine Anfänge 

Meine sportliche Karriere begann vor 17 Jahren, damals noch als Mountainbikerin beziehungsweise Radrennsportlerin. Im Alter von 27 Jahren wechselte ich dann die Sportart und hing meine Radsportkarriere endgültig an den Nagel. Dass ich schnell laufen konnte erkannte ich während Duathlon und Triathlonbewerben und von da an forcierte ich das Training in dieser Sportart. So wurde ich zu einer Läuferin in den Bereichen Mittel-und Langstrecke und konnte mich in kurzer Zeit sehr schnell verbessern. Somit ließ auch der Erfolg nicht lange auf sich warten. Bis heute kann ich auf etliche Siege und Medaillenplatzierungen bei Volksläufen und österreichischen Leichtathletik Staatsmeisterschaften zurückblicken. 

Was im Leben wirklich zählt
Gesundheit 100%
Doch so erfolgreich war ich nicht immer und auch meine sportliche Geschichte war anfangs überschattet von gesundheitlichen Rückschlägen. Im Alter von 19 Jahren erhielt ich die Diagnose zweifacher Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Tagtäglich spürte ich deswegen einen ausstrahlenden Nervenschmerz im linken Bein. Knapp 3 Jahre musste ich mit diesen Schmerzen leben und auch der Muskelschwund in der Wade wurde schon deutlich sichtbar. Mit fortlaufender Zeit fielen mir einfache Dinge wie zum Beispiel auf Zehenspitzen stehen schwer, da diese Muskelatrophie mit einem Kraftverlust einherging. Leider war ich damals zu jung und unerfahren und hörte mir deshalb unzählige Meinungen verschiedener Ärzte an. Der eine Arzt wollte mich operieren und der andere wiederum nicht. Lange Krankenstände, kein Sport, Schmerzen und Tablettenkonsum waren zu meinem Alltag geworden. Alles andere als eine erstrebenswerte Lebensqualität.

Leider blieb dies nicht der einzige gesundheitliche Rückschlag. Während meinen Untersuchungen der Bandscheiben in der „MRT-Röhre“ wurde als Nebenbefund ein 15cm grosser Tumor auf einem meiner Eierstöcke entdeckt. Heute würde ich sagen, dass diese Diagnose mit Sicherheit psychisch gesehen für mich noch schlimmer war, weil ich es so plötzlich und ohne Vorwarnung an den Kopf geklatscht bekam. Mittels Kaiserschnitt OP wurde dieser Tumor entfernt und es stellte sich heraus, dass es eine Art Zwilling und zum Glück gutartig war. In diesem Tumor befand sich eine zweite Schilddrüse die meinen eigentlichen Hormonhaushalt führte. Das ist auch der Grund warum meine eigene Schilddrüse heute an einer Unterfunktion leidet. Doch das größte Problem machten nach wie vor die Bandscheiben
 
 
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Im Laufe der Zeit bekam ich die Schmerzen im Rücken aber doch in den Griff und ich werde heute diesbezüglich noch oft gefragt wie ich dies geschafft habe. Doch leider kann ich darauf keine plausible Antwort geben, ich würde sagen dass es eine Mischung aus vielen Dingen war. Es gab da aber diesen einen einschneidenden Moment. Ich lag gerade im Krankenhaus und es war gleichzeitig der Tiefpunkt in meinem Leben. Meine Beine spürte ich nicht mehr, da sie durch eine Spritze per Kreuzstich, die einen Cocktail aus Cortison und verschiedenen Schmerzmitteln beinhaltete, komplett lahm gelegt wurden. Mein bester Freund besuchte mich damals und ich kann mich noch genau an den einen Satz erinnern den ich ihm sagte und in dieser Situation selbst fast nicht glauben konnte…

 

„Wenn ich laufen könnte, wär ich sicher sehr schnell.“ 

 

Ich weiß bis heute nicht wie ich darauf kam, da ich zu diesem Zeitpunkt noch nie gelaufen bin, nicht im Training und schon gar nicht einen Wettbewerb. Ich war schließlich immer noch Radrennsportlerin. Trotzdem glaube ich, dass mich dieser Gedanke motiviert und gleichzeitig gerettet hat. Es war der Wunsch gehen und laufen zu können und von da an verbesserten sich die Schmerzen und vergingen irgendwann ganz. Ich bekam mit der Zeit wieder das Vertrauen in meinen Körper zurück und mutete mir auch wieder mehr Sport zu. Eine Operation war bis dato nie notwendig.

 

Was ich damit sagen will ist, dass nichts in Stein gemeißelt ist. Eine Diagnose ist nur eine äußerliche Bestandsaufnahme. Im Endeffekt bestimmt erst dein Denken und Handeln darüber ob es schwerwiegend ist oder nicht. Ich glaube man übergibt die Verantwortung oft zu schnell anderen Menschen anstatt in sich hineinzuhorchen und selbst zu entscheiden. Viele Ärzte rieten mir damals vom Sport ab, doch wenn ich das geglaubt hätte, wäre ich heute nicht da wo ich jetzt bin und hätte viele schöne Momente verpasst.


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