Mentaltraining

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Motivation
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Umsetzung

FokuS

Das Bild von der Zukunft in deinem Kopf

Das Mentaltraining begleitet mich persönlich schon mein Leben lang, ohne dass es mir bewusst war. Egal ob ich auf irgendeine Art und Weise besser werden oder meinen Fokus stärken wollte. Ohne die mentale Vorbereitung auf das Bevorstehende hätte ich es bei meinen Wettkämpfen vermutlich schwerer. Ich nehme ja auch nicht an einem Wettkampf teil ohne vorher zu trainieren, also ich zumindest nicht…

 

Doch gerade wenn es um schwierige Momente im Leben geht, sei es gesundheitlich, privat oder beruflich wird die mentale Komponente immer wichtiger. Diese Situationen früh genug erkennen und daran zu arbeiten bringen dich erst gar nicht in einen psychischen Teufelskreis. Wir sind heutzutage so vielen unterschiedlichen Herausforderungen ausgesetzt die es zu bewältigen gilt. Gerade der ambitionierte Hobbyathlet steht vor der Challenge den Fulltime Job, Familie, Beziehung und Sport unter einen Hut zu bringen. 

 

 





Mentale Stärke

In der Sportpsychologie wurde das mentale Training in Bezug auf Bewegungsabläufe neben das physische Training gestellt. Unter anderem werden heutzutage aber auch andere psychologische Methoden, wie das Prognosetraining oder auch Bewusstsein der Selbstwirksamkeit, motivierende Selbstgespräche und das Training des Selbstvertrauens als Mentaltraining bezeichnet. Generell würde ich sagen, dass das wiederholte Sich-Vorstellen von sportlichen Handlungsabläufen, die aber noch nicht in der Realität eingetreten sind, mentales Training beschreiben. Wichtig ist dabei, an das Ziel der eigenen Vorstellung zu glauben. Das heisst es muss dir gelingen dich so gut wie möglich in die Bewegung und das Bild in deinem Kopf von der Zukunft hineinzuversetzen. Im Profisport wird das Mentaltraining immer mehr zu einem wichtigen Trainingsbestandteil. Vor allem sehr erfolgreiche Athleten die mit ihrem physischen Training schon am Limit sind, holen mit der Psyche noch einiges raus. Denn am Wettkampftag entscheidet immer der Kopf und ohne einer positiven Einstellung kommt man nicht weiter. 

 

Doch auch für das Mentaltraining benötigt man Disziplin und die hatte ich anfangs definitiv nicht. Die Disziplin für den Sport, das Training und die Ernährung war nicht immer so ausgeprägt wie heute. Es braucht Jahre bis man zu einem „Athleten aus Gewohnheit“ wird. Ja genau, aus der Disziplin wird irgendwann eine Gewohnheit. Doch am Anfang steht das „Warum“. Warum möchte ich trainieren, was will ich erreichen? Ohne einem klaren Ziel wird man nicht die dafür notwendige Disziplin aufbauen können. Für diese aufgebrachte Disziplin bekommt man im Gegenzug den Erfolg und dessen sollte man sich immer bewusst sein.